Die Kinder
Im Mittelpunkt der pädagogischen Arbeit steht das Kind mit seinen Interessen und Bedürfnissen. In unserer Kindertageseinrichtung können Kinder wachsen und sich ausprobieren, im Miteinander und begleitend von den pädagogischen Fachkräften.
Die Sorgeberechtigten
Die Zusammenarbeit mit den Sorgeberechtigten ist ein wichtiger Teil der pädagogischen Arbeit. Transparenz, offene Kommunikation und regelmäßiger Austausch fördern eine partnerschaftliche Erziehungsarbeit, bei der Sorgeberechtigte einbezogen werden.
Das Team
Das Team arbeitet nach der pädagogischen Konzeption, basierend auf gesetzlichen Vorgaben und entwicklungspsychologischen Erkenntnissen. Durch Reflexion und regelmäßige Weiterentwicklung wird die Qualität gesichert.
Lernräume für Kinder im offenen Konzept
In unserer Einrichtung gibt es verschiedene Bildungsbereiche, die den Kindern während der Freispielphase zur selbstbestimmten Nutzung offenstehen.
Dabei legen wir großen Wert darauf, dass die Kinder ihren Interessen und Bedürfnissen entsprechend ausprobieren und entdecken können. Die Gestaltung der Bildungsbereiche orientiert sich an den Impulsen und Lebenswelt der Kinder. So entstanden bereits kreative Spielräume, wie unter anderem eine Post, ein Schloss, ein Pferdestall oder eine Arztpraxis.
Gemeinsam mit den Kindern überlegen wir, wie die Bereiche eingerichtet und ausgestattet werden.
Beobachtung und Dokumentation
Die Portfolioarbeit ist eine Entwicklungsdokumentation, sie hilft den Kindern ihre eigenen Lern- und Entwicklungsschritte bewusst wahrzunehmen. Das Selbstbewusstsein und das Vertrauen in die eigenen Fähigkeiten werden gestärkt und die Persönlichkeitsentwicklung positiv unterstützt.

Übergänge gestalten
Ein besonderer Fokus liegt auf der behutsamen Eingewöhnung, die den ersten wichtigen Schritt in die neue Umgebung darstellt, sowie auf dem Übergang zur Schule, der ebenso feinfühlig begleitet wird. Für eine gelingende Eingewöhnung, ist eine vertrauensvolle Beziehung zwischen Fachpersonal, Eltern und Kind wichtig.
Die Eingewöhnung erfolgt bei uns in Anlehnung an das Berliner Eingewöhnungskonzept. Dabei begleitet die Bezugserzieherin bzw. der Bezugserzieher das Kind individuell und orientiert sich an seinem persönlichen Tempo und seinen Bedürfnissen.
Da wir Kinder als einen aktiven und kompetenten Mitgestalter ihrer Eingewöhnung sehen, haben wir die Eingewöhnung seit 2024 um den partizipativen Ansatz der „Peer-Group“ Eingewöhnung (Tübinger Modell) erweitert. Im Unterschied zum Berliner Modell, findet hierbei die Eingewöhnung in einer Kleingruppe von gleichaltrigen Kindern statt.
Altershomogene Gruppenzeit
Löwen (2-3 Jahre)
In regelmäßigen Stuhlkreisen werden spielerisch verschiedene Themen bearbeitet, z.B. Fingerspiele, Kreisspiele und Lieder. Dadurch stärken wir Regelverständnis, Geduld, Abwarten und Konzentration.
Enten (4-5 Jahre)
Neben täglichen Angeboten für die Entenkinder gehen sie einmal pro Woche in das Entenland (Professor Dr. Gerhard Preiß). Hier geht es darum, mathematische Bildung als Erlebnis zu begreifen. Die Kinder setzen sich spielerisch mit Farben, Formen, Zahlen, Sortieren, Ordnen und Raumlage auseinander. Ein wichtiger Aspekt des Entenlandes ist es in der Gemeinschaft zu lernen. (Preis, 2025)
Maxis (Vorschulkinder)
Unsere Maxis erleben das letzte Jahr in der Kindertageseinrichtung mit viel Spannung, Überraschungen, Ausflügen und gehen auf Piratenreise.
In Form einer symbolischen „Piratenreise“ erleben die Kinder wöchentlich verschiedene Abenteuer, meistern Herausforderungen und entdecken eigene Fähigkeiten als Vorbereitung auf neue Lebensabschnitte.



